• Hall of Fame •

Ulrich Kittelberger

Persönliches
• Unter Paddlern nur: Kitt
• Geboren am 26.05.1970 im Allgäu
• Tätigkeit: Leiter Ermittlungsdienst, Polizeihauptkommissar
• Verheiratet mit Gabi Hollerieth (jetzt Kittelberger), Kanuvizewelt-meisterin
• Kinder: Alena, bald zwei Jahre alt, weitere in Planung
• Beginn der Paddelleidenschaft: mit sechs Jahren
• Lieblingsziele: Norwegen und Tessin (Schweiz), und wenn's denn mal Wasser hat, Korsika.
• Weitere Hobbys: Gleitschirmfliegen, auch mit dem Tandemschirm (wer mal mit mir zusammen im Gleitschirm fliegen will, einfach mal hier reinschauen und anrufen!), Skitouren gehen, Bergsteigen, mit Sebastian Gründler telefonieren.

Milestones
• Sieger Topo Malafosse Trophee 1999 (Frankreich)
• Sieger Teva-Extrem-Rennen 2002 (Piemont)
• Sieger Nike ACG-Extrem-Rennen 2002 in Voss (Norwegen), zeitgleich mit Sebastian
• Erstbefahrungen im Karwendel, Österreich, Norwegen, Spanien, Schweiz, Piemont
• Erste durchgehende Befahrung der obersten Cannobino-Schlucht mit Sebastian

Lieblingsbäche
• Obere Rauma (Norwegen)
• Johannisbach (Karwendel)

Kittelberger´s Kajaks
SPEEDO (wenn es richtig wuchtig wird)
SALTO (wenn es richtig steil wird)
XENO (für alles andere)

Ulrich Kittelberger
 
Mein Highlight aus 2004

Die untere Schlucht des Rio Laboreiro ist lang und bietet in einer traumhaften Landschaft sehr viel Wildwasser. Sie hat nur ein Problem: Wer an die drei hohen Wasserfälle kommt, der muss sich da fast zwangsläufig runter stürzen, so schön ist die ganze Kulisse. Und auch, wenn ich mir seit einiger Zeit bei den Fallhöhen ein Limit von 10 Metern gesetzt habe (Rücken und Familie danken dafür), an dieser Stelle musste ich dann doch mal eine Ausnahme zulassen. Nach dem zweiten Fall überkommt einen eine sonderbare Einsamkeit. Es gibt keine Möglichkeit mehr, den letzten Fall zu kneifen, und die Wasserfallkante sieht furchterregend aus. Die Wassergischt staubt von unten hoch und man scheint ins Nichts zu fahren. Alleine sitze ich im Kehrwasser und versuche, den Puls etwas zu senken. Verdammt einsam hier, wirklich. Kurz vor der Wasserfallkante dann noch der Gedanke, ob ich da nicht gerade einen Fehler mache. Etwas spät dran, mit solchen Gedanken. Die Anfahrt versaue ich, der Flug zu flach, das Aufkommen ebenso. Hätte ich doch nie das Boofen gelernt! Die rechte Wand muss ich mit meinem Paddel bearbeiten und lasse den Rücklauf nach kurzer Zeit zum Glück hinter mir. So, dass war es für 2004! Keine hohen Wasserfälle mehr, bei 10 Metern ist Schluss! Irgendeinen guten Vorsatz für den Rest der Saison muss man ja haben.